27.08.2026

Abstimmung zur Wiederinbetriebnahme läuft

Eine Stadtbahn von SWB Bus und Bahn steht in der Werkstatt auf dem Betriebshof Dransdorf.
Die Stadtbahnen werden in der Werkstatt geprüft. (Foto: Stadtwerke Bonn/Maximilian Mühlens)

SWB Bus und Bahn sowie die Elektrischen Bahnen Bonn Rhein/Sieg (SSB) haben weitere notwendige Unterlagen eingereicht, diese werden jetzt im Detail mit der Aufsichtsbehörde abgestimmt. Der Verkehr ist am Donnerstag, 27. August, ohne die Fahrzeuge aus Köln bewältigt worden. 

“Wir sind der Technischen Aufsichtsbehörde für die intensive Begleitung dieses aufwendigen Prozesses sehr dankbar. Ebenso danken wir der KVB und allen beteiligten Unternehmen für ihre Unterstützung. Gleichzeitig sind uns die Belastungen bewusst, die die derzeitigen Einschränkungen für unsere Fahrgäste bedeuten. Deshalb arbeiten wir mit hoher Priorität daran, die Voraussetzungen für eine sichere, schrittweise Wiederinbetriebnahme zu schaffen”, erklärt Anja Wenmakers, Geschäftsführerin SWB Bus und Bahn.

Bis zum Ferienende verkehren Bonner K5000-Fahrzeuge auf der Linie 66, freigegebene Bahnen werden prioritär auf dieser Linie zum Einsatz kommen. Der aktuell bestehende Bahnersatzverkehr auf den Linien 16 und 63 wird bis zum 1. September bis Bad Godesberg verlängert. Eine Maßnahme, die sich bereits während der Veranstaltung Kölner Lichter bewährt hat. Am Sonntag, 30. August, wird SWB Bus und Bahn alle Kurse der Linien 16 und 63 mit Stadtbahnwagen besetzen.

Mit dem Ferienschluss enden auch die Baumaßnahmen auf den Linien 16 und 18, sodass die Bahnen wieder durchgehend bis Köln fahren. Die Linien werden dann Schritt für Schritt bedient und mit Stadtbahnen bestückt; zunächst teilweise noch mit Einzelwagen, nach und nach dann mit zwei Wagen. Auch hier gilt, dass ein Einsatz mit Bussen oder erneute Leihfahrzeuge aus Köln angefragt werden, sollten nicht genügend Wagen freigegeben sein. Fahrzeuge aus Köln könnten für die gemeinsam betriebene Linie 18 zur Verfügung gestellt werden. 

“Wir behalten die Situation im Blick und passen unsere Strategie an - je nachdem, wie viele Stadtbahnen bis zum Ende der Ferienzeit freigegeben sind. Bei Bedarf wenden wir uns erneut an die Kölner Verkehrsbetriebe, um sicherzustellen, dass wir im Berufsverkehr ausreichend Fahrzeuge auf der Schiene und den Straßen haben. Erste Gespräche für den Fall der Fälle hat es bereits gegeben”, ordnet Wenmakers ein.

Wir informieren fortlaufend über den Stand des Verfahrens und über Veränderungen im Verkehrsangebot. (sz)

 

 

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