06.07.2021

Schienenkonditionieranlagen verringern Lärmemission

Schienenkonditionieranlagen minimieren die Geräuschentwicklung.

Ab Montag, 12. Juli, wird SWB Bus und Bahn in Zusammenarbeit mit der Firma Railpartner Deutschland im Bereich der Umfahrung an der Behelfsbrücke in Vilich neue Schienenkonditionieranlagen einbauen. Die nächtlichen Arbeiten beginnen jeweils um 22 Uhr und enden voraussichtlich am Freitag, 16. Juli.

Schienenkonditionieranlagen sind bereits an anderen Stellen im SWB-Streckennetz eingebaut. Sie sorgen dafür, dass die Reibung, die in engen Radien durch die Querbewegung der Räder auf der Schiene entsteht und die entsprechende Geräuschentwicklung, minimiert wird.

Seit Bestehen der Behelfsbrücke in Vilich war die Lärmemission immer wieder Grund für Anwohnerbeschwerden bei den Stadtwerken Bonn und der DB, als zuständigem Unternehmen für den Ausbau der S13.

"Die Schienenkonditionieranlagen sind sehr effektiv und haben sich in unserem Streckennetz an vielen Stellen bewährt. Hiermit werden die Lärmemissionen an der Behelfsbrücke zur S13 deutlich gesenkt und damit die Immissionen für die Anwohner auf ein erträgliches Maß reduziert", erklärt Anja Wenmakers, Geschäftsführerin SWB Bus und Bahn.

Einen weiteren positiven Effekt hebt Sarah Julie Elfgen, Fachbereichsleitung Bahnbau, hervor: "Wir optimieren die Arbeitsabläufe, denn mit dem Einbau entfällt die Interimslösung, die Gleise mehrmals wöchentlich manuell zu schmieren." 

Die neuen Anlagen verursachen Kosten in Höhe von ca. 70.000 Euro netto. Die Behelfsbrücke, die voraussichtlich bis März 2024 von der Stadtbahnlinie 66 befahren wird, ist eine von vielen notwendigen Baumaßnahmen im Zuge des Ausbaus der S13. Dementsprechend werden die Kosten für die Schienenkonditionieranlagen auf die DB als Vorhabenträger umgelegt.

Der Ausbau des Verknüpfungshaltepunktes "Bonn-Vilich" ist ein Gemeinschaftsprojekt der DB und SWBV/SSB. Der neue Haltepunkt in Villich für S-Bahn und Stadtbahn soll voraussichtlich 2026 fertiggestellt werden.

Das Anliegermanagement obliegt der DB, die eigens dafür die E-Mail-Adresse S13(at)deutschebahn.com eingerichtet hat.(mh)

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