29.10.2019

Erneuerung der Stadtbahn-Haltestelle "Rheinaue"

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SWB Bus und Bahn erneuert ab Montag, 23. September, bis Ende April 2020 die Stadtbahn-Haltestelle "Rheinaue". Der Haltepunkt mit Zugang zum Naherholungsgebiet "Rheinaue" wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1979 erbaut. Die Bausubstanz ist in die Jahre gekommen und muss daher erneuert werden. Die Erneuerung wird zielstrebig in der veranstaltungsfreien Saison angegangen und ist mit Zielfenster Fertigstellung vor "Rhein in Flammen" eine große Herausforderung. Während der Bauzeit kann die Haltestelle von den Linien 66/68 nicht angefahren werden. Die Fahrgäste können alternativ die Stadtbahn-Haltestelle "Robert-Schuman-Platz" oder im Bereich der Ludwig-Erhard-Allee in Fahrtrichtung Bonn oder Bad Godesberg die Buslinien 610, 611 und N10 nutzen.

 

Bauphasen und nächste Schritte

Phase I., vorbereitende Arbeiten
Zu Beginn der Bauarbeiten wird die Bestandshaltestelle zurückgebaut. Um die Bauarbeiten abzusichern, wird der Fahrsteig eingehaust und die Kabel im Hohlbahnsteig gesichert. Außerdem wird die vorhandene Ausstattung des Bahnsteigs, wie zum Beispiel Kameras, Dynamische Fahrgastinformationsanzeiger, Lautsprecher und vieles mehr demontiert. Je nach Bauverlauf kann auch schon mit dem Rückbau der Pützer-Pilze, der alten Bahnsteigüberdachung, begonnen werden.

Phase II., Abriss der Bestandshaltestelle
Im Anschluss an diese vorbereitenden Bauarbeiten wird voraussichtlich ab Anfang Oktober die Baustelleneinrichtungsfläche auf der Parkebene, unterhalb der Brücke zum Aufgang der Haltestelle, in Betrieb genommen. 

Für die Abrissarbeiten der Haltestelle müssen ab diesem Zeitpunkt bis zur finalen Fertigstellung die beiden linken Überholspuren der Autobahn A 562 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Phase III., Wiederaufbau der Bahnsteige, Teilsperrung und Bahnersatzverkehr
Sobald der Abriss beendet ist, wird der Wiederaufbau angegangen. Während dieser dritten Bauphase müssen die Gleise zwischen Ramersdorf und Robert-Schuman-Platz wechselseitig für jeweils eine Woche gesperrt werden. Dann ist eine Durchfahrt der Linien 66/68 nur in eine Fahrtrichtung möglich, an der nicht am Bahnsteig gebaut wird. In dieser Zeit können auch die Haltestellen zwischen Robert-Schuman-Platz und Universität Markt jeweils nur in eine Fahrtrichtung durch die Linie 66 bedient werden.

Der Linienweg der Stadtbahnlinie 68 wird in diesen beiden Wochen nach Bad Godesberg umgeleitet. Die Haltestellen Robert-Schuman-Platz bis Ramersdorf können dann von der Linie 68 nicht angefahren werden.

Zunächst wird vom 11. bis 18. November der Bahnsteig in Fahrtrichtung Ramersdorf und in der darauffolgenden Woche, bis voraussichtlich 25. November, der Bahnsteig in Fahrtrichtung Bonn gebaut.

Die jeweils gesperrte Fahrtrichtung wird zwischen den Haltestellen "Ramersdorf" und "Olof-Palme-Allee" durch einen Bahnersatzverkehr (montags-freitags) von 6 Uhr bis ca. 21 Uhr bedient.  

Außerhalb dieser Zeiten können die Fahrgäste ihr Fahrtziel mit einer längeren Fahrzeit jeweils über Bonn Hauptbahnhof bzw. Ramersdorf erreichen. Der Bahnersatzverkehr ersetzt in der oben genannten Zeit den Bahnverkehr mit einem Gelenkbus je Bahn.

Samstags und sonntags wird es keinen Bahnersatzverkehr geben. An diesen Tagen sollten die Fahrgäste eine längere Fahrzeit einplanen. Die Fahrgäste können dann ihr Fahrtziel jeweils über Bonn Hauptbahnhof bzw. Ramersdorf erreichen.

In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag hält in der Zeit von ca. 1 Uhr bis ca. 5 Uhr der Nachtbus N7 zusätzlich an den Stadtbahnhaltestellen zwischen "Olof-Plame-Allee" und Bonn Hauptbahnhof.

Phase IV., Überdachung Zugangsrampe und Bahnsteigüberdachung
Wenn die Arbeiten an den Bahnsteigen abgeschlossen sind, wird die Überdachung der Zugangsrampe zum Haltepunkt aufgebaut. Die Überdachung der Zugangsrampe wird als ein Ganzes, seitlich/von oben herab, auf die dafür vorgesehen Position aufgesetzt. 

Final werden dann die Bahnsteigüberdachungen aufgestellt und die Ausstattung des Haltepunktes mit Kameras, Dynamische Fahrgastinformationsanzeigern, Lautsprechern und vieles mehr wieder montiert. Geplant ist eine Wiederinbetriebnahme Ende April 2020 zu Rhein in Flammen.

Der Nahverkehr Rheinland fördert über § 12 ÖPNVG die Überdachung an der Haltestelle "Rheinaue" (Kosten 420.000 Euro) sowie die Einhausung der Fahrtreppe (Kosten 425.000 Euro) mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Erneuerung des Haltepunktes Rheinaue (Kosten 1,185 Millionen) wird voraussichtlich mit 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn wurde seitens des Nahverkehr Rheinland am 9. Juli 2019 genehmigt.(mh)

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