16.09.2022

Gut besuchter Rollator-Tag auf dem Münsterplatz

Ute Schlömer unterstützte Fahrgäste beim Benutzen der Gehhilfen am Bus. (Foto: SWB Bus und Bahn)

Im Alltag gehören sie für viele dazu. Aber nicht alle wissen, wie eine fahrbare Gehhilfe optimal zu handhaben ist. Umso mehr begrüßten die Besucherinnen und Besucher den Rollator-Tag, zu dem SWB Bus und Bahn am Donnerstag, 15. September, auf den Münsterplatz geladen hatte. 

Vor Ort stand ein roter Linienbus bereit. Er war nicht abgesenkt, obwohl die Türen offenstanden und draußen viele Interessierte darauf aus waren, einzusteigen. Alles Absicht. „Wir haben hier zu Übungszwecken bewusst Herausforderungen eingebaut, wie die hohen Einstiegsstufen“, erklärte SWB-Expertin Ute Schlömer. Sie vermittelte den richtigen Umgang mit der fahrbaren Gehhilfe im und am Bus.

Mehr Sicherheit für die Fahrgäste

„Wir möchten, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sicher und kundig unterwegs sind“, so Schlömer. Fahrten mit Bus und Bahn ermöglichen gerade älteren Menschen einen höheren Aktionsradius und mehr Lebensqualität. Dazu sind ein paar Hinweise nötig.

„Lassen Sie sich Zeit. Hektik ist kein guter Kumpel und hilft im Endeffekt niemandem.“ Was beim ersten Versuch noch anstrengte, erschien nach einigem Üben schon leicht. Neu war für manche Teilnehmenden die Entdeckung der Kippfunktion des Rollators. Nun wussten sie, dass das Anheben der Gehhilfe auch sonst im Alltag weder notwendig noch ratsam ist. 

Ein Knopf, der hilft

Viele wurden zum ersten Mal auf die runden Knöpfe im und am Bus aufmerksam: „Auch wenn da ein Rollstuhl und ein Kinderwagen abgebildet sind, ist der auch für Menschen mit Rollator gedacht“, erklärte Schlömer: „So können Sie den Fahrer oder die Fahrerin auf sich aufmerksam machen.“ Was der Mitarbeiterin aus dem Verbesserungsmanagement von SWB Bus und Bahn außerdem wichtig ist: „Zögern Sie nicht, unserem Fahrpersonal mitzuteilen, wenn Sie Unterstützung benötigen." (sz)

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