23.12.2020

Frühe Bescherung mit Förderzusagen

Zwei Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von mehr als 190.000 Euro hat das Land NRW kurz vor Weihnachten SWB Bus und Bahn beschert. 132.300 Euro erhalten die Bonner Verkehrsbetriebe, um einen Dacharbeitsstand für Elektrobusse anzuschaffen und weitere 60.300 Euro für eine Hebebühne.

Warum die Mittel wichtig sind, erläutert Anja Wenmakers, Geschäftsführerin SWB Bus und Bahn: „Wir freuen uns über die Zusage, die Hebeanlage und den Dacharbeitsstand für unsere entstehende Elektrobusflotte auf unserem Betriebshof Friesdorf zu fördern. Denn nur so können wir zukünftig in eigener Werkstatt und mit eigenen Fachkräften unsere Elektrobusse auch instand setzen und warten. Dies ist ein wichtiger Baustein für den Umstieg auf die umweltfreundlichere Elektromobilität, um so nachhaltig die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesstadt Bonn unterstützen zu können.“

Neben Bonn erhielt auch die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) eine Förderung. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zu den Bescheiden: „Mobilität muss besser und sauberer werden. Elektro-Busse, die im ÖPNV praktisch den ganzen Tag unterwegs sind, können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb fördern wir neben der Anschaffung neuer Elektrobusse auch die Ladeinfrastruktur und Werkstatt-Ausrüstung. Wir freuen uns, dass die ASEAG und die SWB Bus und Bahn diese Unterstützung nutzen, um weiter in saubere Mobilität in Bonn und Aachen zu investieren.“

SWB Bus und Bahn hat Ende des vergangenen Jahres vier Solo-Elektrobusse und drei Gelenkbusse mit High-Energie+-Batterien bestellt. Alle sieben E-Busse werden in 2021 ausgeliefert. Durch ihren Einsatz können jährlich bis zu 451 Tonnen CO2 und rund 1.000 Kilogramm Stickoxid-Emissionen im gesamten Stadtgebiet eingespart werden. 

Mit 28 neuen Bussen der Firma MAN modernisiert SWB Bus und Bahn aktuell ihre Busflotte. Bei 24 dieser neuen Busse handelt es sich um Fahrzeuge mit „Mild-Hybrid-Technologie“. Jeder dieser Busse spart laut Angaben des Herstellers gegenüber einem vergleichbaren Stadtbus mit herkömmlicher Motorisierung bis zu 26 Tonnen CO2 pro Jahr und bis zu 30 Prozent Kraftstoff ein.

Alle Fahrzeuge erfüllen die Abgasnorm Euro 6D und entsprechen damit den neusten gültigen Abgasvorschriften. Bei den 24 Mild-Hybrid-Fahrzeugen handelt es sich um sieben Solobusse und 17 Gelenkbusse. Die anderen vier neuen Fahrzeuge werden auf der Flughafenlinie eingesetzt. (sz)

Zur Übersicht