03.09.2021

Corona – noch mehr zusätzliche Busfahrten zu Schulen

Nach den Erfahrungen der ersten Schulwochen verstärken die Bundesstadt Bonn und die Stadtwerke Bonn noch einmal das zusätzliche Busangebot zu Schulen im Stadtgebiet.

Dies betrifft die Linie 61, die Strecke Gielgen-Hauptbahnhof sowie Verbindungen in Bad Godesberg. Damit wird das Fahrgastaufkommen während der Corona-Pandemie weiter entzerrt, und insbesondere noch nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler können sich besser vor Infektionen schützen. Dies hat der Krisenstab der Stadt Bonn beschlossen.

„Die Schülerinnen und Schüler sollen bestmöglich durch die Pandemie kommen. Deshalb wollen wir Situationen, in den das Risiko einer Infektion erhöht ist, vermeiden. Mit Blick auf Busse und Bahnen haben wir die Situation daher erneut überprüft und werden weitere Extra-Fahrten anbieten“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner. 

Die zusätzlichen Fahrten zum Unterrichtsbeginn starten ab Montag, 6. September 2021. Seit mehr als einem Jahr organisieren Stadt und SWB bereits 23 weitere Fahrten zu auf besonders stark frequentierten Strecken zu Schulbeginn und Schulende. Da sämtliche Bahnen, Busse sowie das Fahrpersonal der SWB zum Schulanfang im Einsatz sind, übernimmt diese Corona-bedingten Fahrten ein Subunternehmen.

Aus technischen Gründen können die Fahrten nicht in Apps oder auf elektronischen Hinweistafeln angezeigt werden.

Zusätzliche Fahrten:

  • Linie 61: 7.23 Uhr ab Kopenhagener Straße - Heinrich-Hertz-Europakolleg - Bonn Hauptbahnhof
  • Linie 61: 7.45 Uhr ab Bonn Hauptbahnhof - Heinrich-Hertz-Europakolleg
  • Linie 609: 7.17 Uhr ab Gielgen - Bonn Hauptbahnhof
  • Zusätzlicher Einsatzwagen: 7.21 Uhr ab Pappelweg - Godesberg Stadthalle - Gotenstraße - Hochkreuz
  • Zusätzlicher Einsatzwagen: 7.23 Uhr ab Marienforster Steinweg - Bad Godesberg Rheinallee - Gotenstraße - Hochkreuz

Die Stadt Bonn bittet alle Fahrgäste, sich auf die verschiedenen angebotenen Fahrzeuge zu verteilen und nicht automatisch das gewohnte Verkehrsmittel zur gewohnten Zeit zu nutzen.

Zunächst steht dieses zusätzliche Angebot bis zu den Herbstferien zur Verfügung. Die Stadt Bonn stellt für die zusätzlichen Kosten einen Förderantrag beim Land Nordrhein-Westfalen, das die Verstärkerfahrten voraussichtlich zu 100 Prozent finanziert. (Presseamt/DA, lh)

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