Zukunft:
Mit neuer Technik verbessern wir die Qualität des Bonner Nahverkehrsangebotes.
An diesen Projekten arbeiten wir:
Zugang zur U-Bahn:
29 Rolltreppen an den Bonner U-Bahnstationen werden erneuert. Dieses Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Euro wurde im Spätsommer 2009 gestartet mit dem Austausch der Rolltreppen am Nordausgang der Haltestelle "Hauptbahnhof", an der Haltestelle "Universität/Markt" am Kaiserplatz und an der Haltestelle "Juridicum".
Ab 2010 folgt der Austausch von weiteren 21 Rolltreppen. Pro Rolltreppe werden mehr als 270.000 Euro investiert. Durch eine Kooperation mit Nahverkehrsunternehmen in Dortmund, Essen, Bochum und Köln konnten die Kosten um rund zehn Prozent gesenkt werden. Durch den Neuerwerb der 29 Rolltreppen sollen Bequemlichkeit und Komfort bereits im Zugangsbereich der Bonner Nahverkehrsanlagen beginnen. Deshalb werden die neuen Rolltreppen - wenn dies nicht schon vorhanden - zusätzlich mit Überdachungen vor Witterungseinflüssen geschützt. Fahrgäste profitieren nicht nur von modernen Anlagen, sondern auch von trockenen und griffigen Rolltreppen.
Moderne Leittechnik:
ITCS (Intermodal Transport Control System). Kernstück wird ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem sein. Neben der zuverlässigen Kundeninformation dient das System auch dazu, betriebliche Prozesse wie die Disponierung von Fahrzeugen und Personal zu optimieren. Daten aller Prozesse im Betrieb werden in dem System erfasst und vernetzt, angefangen von der Zugleittechnik, der Fahrzeugdisposition, dem Fahrgasterfassungssystem bis hin zu den Ticketsystemen. Kundenkommunikation, Vertrieb, Betriebsplanung, Werkstätten und Arbeitsvorbereitung werden vernetzt.
Das ITCS ist ein offenes System, das auch zukünftige Kundenwünsche berücksichtigen kann, da es sich permanent weiterentwickeln lässt. Das Projekt soll voraussichtlich bis Mitte 2012 in mehreren Schritten realisiert werden, für Kunden werden bereits ab Mitte 2010 deutliche Verbesserungen spürbar. Mit dem Aufbau von ITCS wurde bereits im Sommer 2009 für die Kommunikation zwischen SWB-Leitstelle, Fahrzeugen und Serviceteams Digitalfunk (Investitionsvolumen: 4,5 Millionen Euro) realisiert.
Neue Stadtbahnen:
Von der ausrangierten Stadtbahn zum hochmodernen, rot-lichtgrau lackierten Prototypen: SWB-Techniker und Ingenieure bauen 25 alte Stadtbahnfahrzeuge komplett neu auf. Die Fahrzeuge der 1. bis 3. Serie aus den Jahren 1974 bis 1977 werden modernisiert. Mit diesem Programm, dem so genannten Fahrzeugertüchtigungsprogramm, will das Bonner Nahverkehrsunternehmen statt 25 neue Fahrzeuge zu kaufen, sie nun selbst im Betriebshof Beuel „zweiterstellen".
Für das Fahrzeugertüchtigungsprogramm sind 22,5 Millionen Euro angesetzt. Der Kauf 25 neuer Fahrzeuge, würde dagegen geschätzte 68 Millionen Euro kosten. Zudem gibt es derzeit kein Stadtbahnmodell auf dem Markt, für das sich das Nahverkehrsunternehmen ohne Vorbehalte entscheiden würde. Das erste Fahrzeug soll 2011 zur Verfügung stehen.













